Was eine starke Masterarbeit im Marketing ausmacht

Die Jury des MMA 2026 
gibt Einblicke

Was erwartet die Jury? Was bringt Studierenden einen Vorteil? Und was hat Leidenschaft mit erfolgreichem Marketing zu tun? Um das zu beantworten, haben wir mit vier Mitgliedern der diesjährigen MMA-Jury gesprochen. In diesem Beitrag geben sie uns Einblicke in ihre Bewertungskriterien, in aktuelle Entwicklungen im Marketing – und in das, worauf es ihrer Meinung nach im Studium und beim Berufseinstieg wirklich ankommt.

 


Praxisrelevanz, Struktur, Eigenständigkeit: Was eine Masterarbeit stark macht 

Eine herausragende Masterarbeit im Marketing ist mehr als nur eine saubere Literaturauswertung. Darin sind sich alle Jurymitglieder einig. Prof. Dr. Regine Kalka (Professorin für Marketing und Kommunikation, Hochschule Düsseldorf) nennt drei zentrale Merkmale: „Eine klar erkennbare Praxisproblematik, eine deutlich formulierte Forschungsfrage und eine durchdachte Struktur, die sich stringent von der Theorie über die Methodik bis zu konkreten Empfehlungen für die Praxis zieht.“ Entscheidend sei auch ein eigener, nachvollziehbarer Beitrag, der über bloßes Reproduzieren von Bestehendem hinausgeht.

Simon Usifo (Internationaler Marketing- und Werbeexperte) ergänzt, dass eine starke Arbeit nicht nur inhaltlich fundiert, sondern auch gesellschaftlich relevant sein sollte. Für ihn macht die intelligente Verbindung von fachlicher Substanz und Zeitgeist eine Einreichung besonders überzeugend. Vor allem dann, wenn sie einen Diskurs anstößt, der noch nicht geführt wird.

Theorie trifft Praxis – und das bitte nicht nur im Fazit 
Für Prof. Dr. Julia Frohne (Professorin für Kommunikationsmanagement, Westfälische Hochschule) ist der Praxisbezug selbstverständlich: „Wir forschen nicht im Elfenbeinturm“, betont sie. Es geht darum, mit wissenschaftlichen Mitteln Antworten auf reale Herausforderungen zu finden. Auch Prof. Dr. Kalka macht deutlich, dass Praxisrelevanz nicht erst am Ende einer Arbeit auftauchen sollte. Sie erwartet, dass die Verbindung von Theorie und Praxis die gesamte Arbeit durchzieht, und das von der Fragestellung bis zur Ableitung umsetzbarer Handlungsempfehlungen.

Der Pitch zählt! Aber anders, als man denkt 
Auch der Auftritt beim Finale des MMA spielt eine Rolle. Für Niels Klamma (CMO Lexus, Toyota Deutschland GmbH) ist klar: „Die wissenschaftliche Arbeit ist wichtig, keine Frage – aber die Menschen dahinter sind mindestens genauso entscheidend.“ Für ihn ist es das Zusammenspiel aus Engagement, Selbstbewusstsein und Überzeugungskraft, das eine Idee marktfähig macht. Simon Usifo beschreibt den Pitch als Moment, in dem eine Arbeit lebendig wird: „Die Magie entsteht da, wo eine Idee im Dialog mit dem Publikum zum Leben erweckt wird.“ Der Pitch ersetzt nicht die Substanz, verleiht ihr aber Stimme.
 

 

Fazit: Was die Jury wirklich sehen will

Wer sich beim Marketing Master Award 2026 bewirbt, sollte eine fundierte, praxisnahe und relevante Arbeit einreichen – aber auch bereit sein, für diese Arbeit einzustehen. Der Jury geht es nicht nur um Zahlen, Quellen und Methodik, sondern um klare Positionen, um reflektierte Perspektiven und um Menschen, die wissen, warum sie tun, was sie tun.

 

🏆 Jetzt bewerben 🏆

Die Einreichungsphase für den Marketing Master Award 2026 läuft bis zum 28. Februar 2026. Teilnehmen können Masterabsolvent:innen mit einer Abschlussarbeit im Bereich Marketing, Medien oder Kommunikation, die 2025 eingereicht und bewertet wurde. 

▶️ Alle Informationen zur Einreichung

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