Nachhaltigkeit & Green Marketing

Warum es eben doch einen Unterschied macht!

Grünes Marketing – für viele Unternehmen ein rotes Tuch, allein aufgrund der Sorge des Greenwashing bezichtigt zu werden. Gleichzeitig ist die Relevanz des Themas unbestritten. Wie gelingt also der erste Schritt in der Nachhaltigkeitskommunikation?

Der gesamte Themenkomplex „Nachhaltigkeit“ hat inzwischen eine starke Awareness und durch gut umgesetzte grüne Maßnahmen können Marken zu Vorbildern werden. Doch wie können Unternehmen ihre Kommunikation rund um das Thema Nachhaltigkeit gestalten? Genau diese Frage hören wir immer häufiger bei unseren Clubabenden – unter anderem im September bei der Beeline Group. Dort haben wir unter dem Titel „Sustain or die - Ohne Nachhaltigkeit keine Zukunft?“ über die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens gesprochen haben.

Sowohl aus der Keynote von Harald Steber wie auch der Diskussion im Experten-Panel mit Kati Lu Kühnberger (beeline Group), Marcel Bruch (Strategy&), Tanja Höllger (HEUTE UND MORGEN GmbH) und Dr. Gregor Schönborn (deep white) konnten wir spannende Learnings mitnehmen. Auch jetzt zum Jahresbeginn beschäftigt uns das Thema Nachhaltigkeit weiter.

Nachhaltigkeit ist gefragt

Vielleicht ist es euch in euren Unternehmen auch schon aufgefallen: Inzwischen wird in nahezu jedem Vorstellungsgespräch die Frage gestellt:„Was machen Sie als Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit?“Die GenZ und zunehmend auch die ältere Generation wollen es heute genau wissen. Und hier liegt schon der erste Grund, warum die Nachhaltigkeitskommunikation und grünes Marketing so wichtig sind.

Wer hier nichts vorzuweisen hat, wird künftig nur schwer Nachwuchskräfte für sich gewinnen können. Den meisten Unternehmen fehlt es jedoch gar nicht am Verständnis, dass Nachhaltigkeit und in der Folge grünes Marketing relevant sind. Für viele ist die Sorge, die Kommunikation falsch anzugehen und sich damit ins Abseits zu schießen, zu groß. Der Hauptgrund, warum über Themen wie beispielsweise Maßnahmen zur CO2-Reduktion oder Recycling von Verpackungsmaterial kaum gesprochen wird, ist, dass „Nachhaltigkeit“ so facettenreich ist und man nicht alles abgedeckt bekommt.

Nachhaltigkeit ist komplex und eine Vision

Doch auf Kommunikation zu verzichten ist ein Trugschluss, denn geredet wird immer. Selbst wenn wir versuchen, durch das Weglassen von Kommunikation Shitstorms oder Ähnliches zu vermeiden, kann trotzdem immer eine negative Berichterstattung erfolgen. Dann müssen wir reagieren – ob wir wollen oder nicht. Je besser wir jetzt vorbereitet sind, desto souveräner können wir reagieren. Noch besser: Wenn wir proaktiv viele Informationen bereitstellen, reduzieren wir sogar das Risiko, dass Falsches in dem Umlauf gerät.

Nachhaltigkeit ist nicht nur komplex, sondern auch eine Vision. Der Weg ist lang und es gibt sehr viele Facetten, die wir betrachten und bearbeiten können. Darum ist es vollkommen in Ordnung, dies in der Kommunikation auch zu teilen. Zu berichten, dass man sich auf den Weg macht, Projekte startet und z.B. die Co²-Reduktion aktiv angeht, kann vollkommen ausreichend sein und ist ein tolles Signal. Lieber jeden Tag ein Schritt in die richtige Richtung als stehen zu bleiben.

 

Sharing is caring

Nachhaltigkeit umfasst viele Themenbereiche von Recycling über CO²-Neutralität bis hin zu Social Empowerment. Uns fällt es – egal ob im privaten oder beruflichen Kontext- leichter mit kleineren, einfacheren Veränderungen anzufangen und sich an die großen Themen heranzutasten. Auch hier kann Kommunikation helfen: Für viele Themen gibt es kaum Best Cases oder Blaupausen. Je mehr wir über Lösungen sprechen und teilen, welche Wege wir gehen, wo es Chancen und wo Hindernisse gibt, umso besser können wir voneinander lernen und diese großen Aufgaben gemeinsam leichter stemmen.

Nachhaltigkeit attraktiv machen

Auch wenn nachhaltige Produkte teilweise schon sehr erfolgreich sind, werden sie leider noch oft mit eher negativen Eigenschaften in Verbindung gebracht: Zu teuer, schlechtere Optik, schlechterer Geschmack, schlechtere Rendite oder es bedeutet Verzicht. Somit gewinnt Nachhaltigkeit zwar an Relevanz, aber das Image ist weiterhin noch schlecht. Der Zwiespalt wird schnell sichtbar, wenn sich die Konsumenten zum Beispiel zwischen einem nachhaltigen und einem trendigen Produkt entscheiden müssen. Ideal wäre, wenn die Nachhaltigkeit aufgewertet oder sogar belohnt werden kann.

Dass es diese Fälle schon gibt, konnten wir auch an unseren Clubabenden mitnehmen: Die beeline Group bietet bereits 80% der Sonnenbrillen aus recyceltem Material an und dieser zeigen einen deutlich höheren Abverkauf.

 

 

Wie geht ihr das Thema Nachhaltigkeit und grünes Marketing an?

Wir freuen uns über eure Erfahrungen, Ideen und Erfolgsrezepte.

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